top of page
Galerie Villa Maria
Vernissage Andreas Legath
Ernst Geyer
Vernissage Legath
Öffnungszeiten Galerie Villa Maria
Alte Villa
Essen in der Villa Maria
Patronin der Villa Maria
Peter Tomschiczek im Gespräch
Galerie Villa Maria
Direkt am Kurpark
1_Museumsbesuch.jpeg

19.04. – 17.05.

Ursula Bolck-Jopp

Magical Mystery Tour 

„Magical Mystery Tour“ ist der Titel der Ausstellung von Ursula Bolck-Jopp. „Ausstellungsbesucher empfinden meine Bilder oft als magisch wegen der märchenhaften Geschichten, die sie bisweilen erzählen“, sagt Ursula Bolck-Jopp, die an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert hat, das zweite Mal Gast in der Galerie ist und als freiberufliche Malerin im Landkreis Landshut lebt.


Die Ausstellung dauert bis zum 17. Mai und zur Finissage gibt es wieder eine Matinee-Lesung mit Julia Cortis.

Eröffnungsrede – Ausstellung Ursula Bolck-Jopp Meine Damen und Herren, ein Ausstellungstitel, der uns eine „Magical Mystery Tour“ verspricht, weckt große Erwartungen. Unweigerlich muss man an die Beatles denken und ihr gleichnamiges Album – ein Versprechen von Aufbruch, Irritation, Verzauberung. Ein solches Versprechen in Malerei zu übersetzen, ist alles andere als selbstverständlich. Es ist – wenn man so will – eine der ältesten und zugleich schwierigsten Aufgaben der Kunst: Bilder zu schaffen, die mehr sind als Abbild, die uns mitnehmen, verwandeln, vielleicht sogar ein Stück weit entrücken. Genau das gelingt Ursula Bolck-Jopp. Ihre Arbeiten wirken auf den ersten Blick leicht zugänglich – mitunter frech, oft ironisch, manchmal fast verspielt. Doch hinter dieser scheinbaren Leichtigkeit verbirgt sich eine präzise künstlerische Haltung: Ihre Bilder erzählen von Alltagsträumen, von inneren Zuständen, von der Kunst, sich dem Leben nicht immer nur ausgeliefert zu fühlen, ohne aber die individuelle Lebensaufgabe zu verharmlosen – kurzum: es geht in ihren Bildern immer darum die Chancen des Lebens zu spüren. Sie selbst sagt: Viele Besucher empfinden meine Arbeiten als „magisch“ – wegen der märchenhaften Geschichten, die in ihnen anklingen, und wegen der besonderen Atmosphäre, die sie erzeugen. „Is waiting to take you away“ – auch das ist ein Versprechen aus der Weltsicht der Beatles. Und genau dorthin führt uns ihre Malerei, nämlich in Bildräume, die nicht erklären, sondern verführen. Die nicht festlegen, sondern öffnen. Kunst, das zeigt sich hier sehr deutlich, ist kein Abbilden von Wirklichkeit. Sie ist ein Resonanzraum. Ursula Bolck-Jopp entwickelt ihre Arbeiten aus inneren Bildern heraus – zunächst als Idee, als Stimmung, als Impuls. Erst dann folgt ihre Umsetzung mit Acryl, Ölkreide, Farbstift, manchmal Collage. Dabei entsteht nichts Illustrierendes. Ihre Werke sind keine Erzählungen im klassischen Sinn, sondern Verdichtungen – konzentrierte Momente von Wahrnehmung und Gefühl. Ein wiederkehrendes Motiv sind weibliche Figuren, oft begleitet von Tieren. Ein Mädchen mit einem Hund etwa, das in eine unbestimmte, dunkle Landschaft blickt. Diese Tiere sind keine konkreten Abbilder – sie sind Projektionsflächen: für Nähe, Schutz, Instinkt, manchmal auch für Bedrohung. In dieser Ambivalenz entfaltet sich Kraft ihrer Bilder. Ein zentrales Stilmittel der Künstlerin ist die Reduktion. Reduktion ist in der Kunst kein Verzicht, sondern eine Entscheidung nämlich das Wesentliche sichtbar zu machen. Mit wenigen Strichen, mit sparsamen Mitteln entsteht ein Raum, der sich erst im Kopf der Betrachter vollendet. Man könnte sagen: Diese Bilder beginnen dort zu leben, wo wir anfangen, sie weiterzudenken. Und dann ist da noch oft die Nacht. Schwarz, Anthrazit, dunkle Räume – bei Ursula Bolck-Jopp sind sie nicht düster, sondern geheimnisvoll. Es sind Bildräume voller Tiefe, voller Möglichkeiten. Räume, in denen sich etwas andeutet, ohne sich festzulegen. Vielleicht entstehen viele ihrer Bilder nicht zufällig in jenen Momenten, in denen der Tag sich zurückzieht und die Gedanken freier werden. Ihre Malerei will nicht erklären. Sie will verführen. Sie will berühren. Sie lädt ein, für einen Moment die kontrollierende Beschränkung des eigenen Ichs aufzugeben und uns – ganz im Sinne einer „Magical Mystery Tour“ – einfach mitnehmen zu lassen. Ich wünsche Ihnen einen anregenden und sie verzaubernden Sonntagvormittag – und viele persönliche Entdeckungen in diesen besonderen Bildwelten. Die Ausstellung ist eröffnet.

8. Mai 2026 um 19:00
„Küchenachterl“

DSC_4401.JPG

Dieses Mal unsere erste vinologische Reisebegleitung: Wir wollen Sie kontinuierlich auf ihre Urlaubsziele einstimmen, sie mit der Kenntnis versorgen, welchen Weinen man in Reisezielen besondere Aufmerksamkeit schenken sollte. 

Erstes Reiseziel: das Rhonetal und es geht um: Grenache & Syrah – Marsanne &  Rousanne.
☎ Anmeldung ist erforderlich: 08061- 97220
🍷 Kosten: 45 Euro, incl. kulinarischer Begleitung.

15. Mai 2026 um 19:00
Lesung von und mit Martina Fischer

Bildschirmfoto 2026-04-15 um 08.20.19.png

Aufgewachsen auf einem Bauernhof im Chiemgau, gelernte Krankenschwester, erfüllte sie sich 2011 ihren Lebenstraum. Seitdem betreut sie im Sommer als Sennerin eine Alm in den Chiemgauer Bergen. Diese Sommererfahrung hat ihr Leben entscheidend verändert. Sie hat Bücher über essbare Wildpflanzen und ihr Leben auf der Alm geschrieben. Am 18. Mai läuft im BR-Fernsehen ihre „Lebenslinie“ – in der Villa Maria liest sie aus ihren Büchern über Wildkräuter und ihr Leben auf der Alm.

 

☎ Anmeldung erforderlich. Tel.: 08061- 92770

📕 Eintritt: 10 Euro – Büchertisch und die Möglichkeit, ihre Bücher von ihr signieren zu lassen.

31. Mai 2026 um 11:00
Horst Sauerbruch – „Zum 85. Geburtstag – (s)eine Retrospektive“
Das Fest

das_fest_2004_horst_sauerbruch_ohneRahmen.jpg

Der Künstler und Akademieprofessor wurde am 31. Mai 1941 in Rom geboren und starb am 16. Oktober 2021 in München. Die „Villa Maria“ fühlt sich Horst Sauerbruch besonders verbunden, sowohl mit dem Künstler als auch mit dem Menschen. Es war immer eine große Freude, wenn seine farbintensiven abstrakten Bilder das Leben feierten und auch die „Villa Maria“ zu einem Ort der Lebensfreude verwandelten. Bis zu seinem Tod fühlte er sich in der Galerie - wie er selbst sagte - „wie zuhause“.


Wir freuen uns, dass seine Frau Margarita nach wie vor Gast unserer Ausstellungen ist und auch sie sich in dem Kulturraum, der die Galerie sein will, zuhause fühlt.                                  

 

Ab dem 31. Mai wird es also wieder besonders bunt und lebendig in der Galerie. 

Galerie Villa Maria jetzt auf Instagram!
Folgen Sie uns: www.instagram.com/villa_maria_bad_aibling

Insta.png

Fr 16.00 - 20.00 Uhr


Sa 14.00 - 20.00 Uhr


So 14.00 - 18.00 Uhr

Wenn Sie Fragen haben, wir sind für Sie da! 08061 - 92770 

bottom of page